Gespeichert unter: everyday life
Am 31.10. war, wie jedes Jahr, Halloween! Waehrend man in Deutschland auch sehr gut ohne dieses Fest leben kann, so kommt man in den USA nicht wirklich daran vorbei. Einige Haeuser in den Strassen werden bis aufs aeusserste dekoriert und man kann schon ahnen, wie es dort in der Weihnachtszeit aussehen wird!
Ich habe mich gefragt, wo diese Familien die ganze Dekoration lagern, wenn sie fuer jede Jahreszeit ihre Haeuser umgestalten?
Mein Mitbewohner und seine Freundin haben ebenfalls einen Kuerbis ausgehoehlt und mit einem „Gesicht“ versehen und dabei gleich ihre politische Ausrichtung demonstriert. Das ist hier in den USA ja sowieso nichts neues, vor der Praesidentschaftswahl waren in vielen Vorgaerten kleine Flaggen mit dem jeweiligen Kandidaten, Obama T-Shirts, Buttons, Aufkleber, etc. zu sehen. Und an Halloween gabs dann eben Kuerbisse mit Obamas Kampagnen Logo oder Obama Schriftzug!
Jedes Jahr veranstaltet mein Mitbewohner eine grosse Halloween Party und Kostueme sind absolute Pflicht! Er verkleidet sich jedes Mal als Rockstar und war diesmal David Bowie (der mit der roten Peruecke).
Die wahrscheinlich haeufigste Verkleidung dieses Jahr war fuer Frauen „Sarah Palin“ und fuer Maenner „Joe the Plumber“ (keine Ahnung ob Joe the Plumber in den deutschen Nachrichten erwaehnt wurde, ansonsten einfach mal googeln). Ich bin als Pippi Langstrumpf gegangen (die hier gar nicht wirklich bekannt ist, aber bei so vielen international students hat doch der eine oder andere erkannt, wer ich sein sollte). Mir zu Ehren ; ) gab es ein Fass mit deutschem Bier. Eigentlich sollte es Hacker
Pschorr sein (ganz so gross ist die Auswahl hier eben nicht), aber das war aufgrund des Absatzes im Oktober (hier werden jede Menge Oktoberfeste gefeiert) leider ausverkauft und daher gab es Spaten Helles. Die Meinungen darueber waren verschieden, aber „der Kaffee wird ja bekanntlich immer getrunken“ : )
Die Party ging bis spaet in die Nacht und ein Pirat (nicht der auf dem Bild) hatte etwas zu tief in seine Rumpulle geschaut und ist am Morgen auf unserer Couch im Wohnzimmer aufgewacht : ) Ein bisschen wie Karneval eben…
Gespeichert unter: everyday life
Knapp eine Woche bin ich jetzt hier und nach jeder Menge Strapazen bin ich nun stolze Besitzerin eines amerikanischen Mobilfunkvertrages und seit ca. 15 Minuten verfügt unsere Wohnung über einen funktionierenden DSL Anschluss!!! Jetzt kann das Leben endlich wieder weitergehen
Um kurz zusammenzufassen, wie es zu diesem großen Glück gekommen ist:
Verizon wollte ja einen zweiten Nachweis über meine Anschrift hier in Somerville. Glücklicherweise bekam ich Anfang dieser Woche ein Schreiben von AT&T, der Konkurrenz von Verizon, an eben diese Adresse mit meinem Namen im Briefkopf. Das Schreiben enthielt keinerlei wichtige Informationen, reichte aber dennoch aus, um als zweiter Nachweis meiner Anschrift durchzugehen! $400 musste ich leider trotzdem hinterlegen, aufgrund meiner nicht vorhandenen „credit history“ hier in den USA… Die bekomme ich allerdings in einem Jahr mit Zinsen zurück und bis dahin werde ich es wohl irgendwie schaffen mir eine „credit history“ aufzubauen.
Auch unser Internet beziehen wir über Verizon und das Freischaltungsdatum sollte der 21.9. gewesen sein, an dem Tag war aber noch nix freigeschaltet, wie ich an dem blinkenden DSL-Lämpchen an unserem Modem erkennen konnte. Nach ca. 15 Telefonaten mit dem Kundenservice von Verizon, kam heute Morgen ein freundlicher Techniker vorbei, der die Sache in etwa einer Stunde ans Laufen gebracht hat. Das Problem war wohl, dass die DSL Leitung gar nicht bis ans Haus verbunden war. Jetzt ist sie richtig angeschlossen und ich kann meinen Blog von zu hause aus weiterführen
Gespeichert unter: everyday life
jetzt bin ich also seit ca. 16h in Boston… Der Flug gestern war erstaunlicher Weise ohne besondere Vorkommnisse! Keine Verspätung, keine Annulierung, keine Flugplanänderung. Ich war sogar äußerst überrascht, wie schnell ich aus dem Flughafengebäude in Boston raus war! In meinem Flieger waren glaube ich ca. 90% Amis und daher war bei der Immigration nichts los und ich konnte gleich zu einem der 5 Schalter durchgehen, an dem ja bekannterweise sämtliche Daten aller Ausländer erfasst werden. Ich glaube dieses Mal habe ich auch das erste mal alle 10 Fingerabdrücke bei der Einreise abgeben müssen, allerdings musste ich das auch schon bei der Beantragung des Visums. Also habe ich ungefähr 10min für die Einreise benötigt und als ich ans Gepäckband kam, fuhren meine Koffer auch gleich an mir vorbei! Sehr praktisch : ) Der Zoll hat mir auch keine Fragen gestellt, obwohl mich das ein wenig gewundert hat, weil ich ja zwei große Taschen und einen kleinen Trolley plus einen Rucksack dabei hatte.
Dann wurde ich von einem Freund abgeholt und in der Wohnung abgesetzt. Mein Mitbewohner ist gerade eine Woche im Urlaub, aber er hatte Jeff den Schlüssel gegeben. Ich werde noch ein kleines Video oder ein paar Fotos von meinem neuen Zuhause machen. Das Gästezimmer habe ich auch schon inspiziert und es bietet genügend Platz für 1-2 Personen! Freue mich auf baldigen Besuch von Euch : )
Internet habe ich noch keins zu Hause, gerade sitze ich in einem kleinen Café am Ende meiner Straße „The Biscuit“ bei blauem Himmel unter einem Sonnenschirm auf der kleinen Terasse und hier gibt es irgendwo ein Wlan Netz : )
